Herstellung

3D-Technik gutes Handwerk

Jedes Schmuckstück von Luis & Freya durchläuft einen Herstellungsprozess, der aus über 20 Einzelschritten besteht.

Zunächst werden auf Basis des zuvor über das Design Studio personalisierten Designs 3D-Druckdaten erzeugt, damit diese vom 3D-Drucker verarbeitet werden können. 

Nach der automatisierten Prüfung der Druckdaten wird im Anschluss schichtweise und hauchdünn Wachs auf einer Bauplattform aufgegossen, bis die gesamte Geometrie hergestellt ist. So wird das Grundgerüst des Schmuckstücks über Nacht erstellt.

Nach der Qualitätsprüfung auf Druckfehler kann das sogenannte „Anwachsen“ der Wachsmodelle an einen Gussbaum stattfinden. Je nach Material und Komplexität kann dieser zwei bis 20 Teile tragen. Der fertige Gussbaum wird in einer Küvette platziert und mit Gips gefüllt, um dort auszuhärten.

Nun kann das Wachs herausgeschmolzen werden und es entsteht eine Negativform, die sogenannte „verlorene Schalung“. Unter Vakuum wird nun das flüssige Metall in die Küvetten eingebracht und in dem herausgelösten Wachs verfestigen sich die Schmuckstücke.

Nach dem Abkühlen wird der Gips entfernt und die Einzelteile vom Gussbaum getrennt. Es folgt eine weitere Qualitätskontrolle des Rohgusses und die Teile werden in einer Poliertrommel von der Gusshaut entfernt.

Nun beginnt die Handarbeit

Von einem Goldschmied wird das Schmuckstück entgratet und handpoliert, im Anschluss folgt eine intensive Reinigung zur Entfernung der Polierreste. Je nach individueller Bestellung kommen Diamanten von einer Steinfasserin zum Einsatz. Ist eine galvanische Veredelung gewünscht, dann werden die Silberteile zum Galvanisieren vorbereitet und in einem galvanischen Bad mit Silber, Gold oder Rhodium beschichtet. Wurde das Schmuckstück mit Gold oder Platin verarbeitet, so findet eine weitere Qualitätskontrolle statt, bevor die Herstellung abgeschlossen ist.